Die Methode

Die Somato-Psychopädagogik - ein komplizierter Name?
Vielleicht – dahinter steckt aber ein wunderbar einfaches Konzept.

Somato eine Körperannäherung, die es uns erlaubt, eine intensivere Beziehung zu uns selbst aufzubauen, uns Körperbereiche wieder anzueignen, die darunter leiden, dass wir sie nicht mehr bewohnen.

Psycho eine Methode, die es uns erlaubt, die Dualität Körper/Geist zu überwinden, um eine größere Einheit, Globalität und Stabilität zu erfahren.

Pädagogik eine Lehre, die uns beibringt, uns um uns selbst zu kümmern, aus der körperlichen Erfahrung unserer selbst einen Sinn zu ziehen, unsere Beziehung zu unserem Leben zu ändern.

Die Somato-Psychopädagogik zeigt somit Wege auf, wie wir aufgrund eines reicheren und besser empfundenen körperlichen Erlebens bewusst lernen und wachsen können.


So können wir beispielsweise lernen, uns flüssiger, sanfter, harmonischer zu bewegen und dabei unseren inneren Zuständen eine größere Aufmerksamkeit zu schenken. Wir lernen die Wirkungen unserer Beziehungen zu den Anderen und der Umwelt präziser wahrzunehmen und lernen insbesondere, unsere Handlungen so auszuführen und zu verstehen, dass unser Leben sinnvoller und kohärenter wird.

Die Somato-Psychopädagogik vereint manuelle Annäherung, gestischen Ausdruck, Introspektion und Gesprächsführung und ist somit für Menschen, die sich ändern möchten, ein sehr guter Weg. Sie trägt dazu bei, physischen Schmerz und psychisches Leid zu lindern. Sie hilft aber auch bei der Entwicklung der Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeiten und kurbelt bei Menschen, die den Sinn ihres Lebens verloren haben, Lern- und Denkprozesse wieder an.

Die Anwendungsgebiete

· Alltägliche Spannungen, Stress, Überforderung, Unwohlsein, depressive Zustände,...
All diese Zustände bringen diffuse Störungen hervor, die wir nicht immer miteinander in Verbindung bringen
und die wir zunächst nicht spezifisch zuordnen können und auch nicht behandeln: Schlafstörungen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Appetitstörungen, Koordinationsstörungen, usw.

· Physische Schmerzen, Erkrankungen und deren psychische Auswirkungen (Störung des Selbstbildes, Zurechtkommen mit eingeschränkten Handlungsfähigkeiten, Erhalten der Vitalität während einer medikamentösen Behandlung, usw.)

· Große Umbrüche im Leben (berufliche oder familiäre Probleme, Trauer...)

· Sterbebegleitung

· Entwicklung der Körperpräsenz und Hilfestellung bei künstlerischer Darstellung

· Entwicklung des eigenen Potentials


Selbsterfahrungs-
 Workshop in Berlin

  mit Sylvie Rosenberg
 22. - 24. Juni 2012
>>mehr>>